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Social Media Revolution - Deutsche Version auf Youtube [Options] · [View]
Walter Zirn
Geschrieben: Monday, November 16, 2009 1:22:56 AM

Rang: Forum Administrator
Gruppen: Administration , Mitglied, MSE-iT Mitarbeiter

Mitglied seit: 7/3/2008
Beiträge: 55
Wohnort: Neu-Ulm
Social Media Revolution
Wissen Sie was ein Wiki, ein Blog, eine social Community, ein RSS-Feed, virales Marketing, Facebook ist? Vermutlich nur ansatzweise oder vom hören-sagen.

Was Sie aber Sicherheit kennen sind die Auswirkungen davon in Ihrem Reisebüro:
Ihre Kunden kommen mit Ausdrucken von Reise-Portalen und Airlines aus dem Internet , buchen Hotels weil sie gute Bewertungen darüber gelesen haben, stornieren eventuell Hotels weil sie nach Buchung schlechte Bewertungen recherchiert haben usw..

Social Media Revolution ist eine 7 Minuten Video Präsentation wie das Internet die Welt verändert (hat) - geringer kann man den Inhalt des Videos nicht formulieren.
Schauen Sie sich die deutsche Version von Social Media Revolution auf Youtube an und erkennen sie wieso das so ist.

Zum Video "Social Media Revolution":
Video Social Media Revolution - deutsch

Das Nachfolge "Video Social Media ROI"
Das Video ist vom 12.11.2009 und bringt Beispiele von Firmen die erfolgreiches Marketing und Vertrieb im Social Media Bereich machen. Das ist auch und gerade im Touristiksektor möglich.
(ROI = Return on Investment/Kapitalrendite)

Und was lernen Sie für Ihr Reisebüro daraus?
Der inzwischen gängige Spruch in meinen Posts sagt im Grunde alles: "Seien Sie aktiv!"

Sie werden damit vom Leser, der von Anderen nicht wahrgenommen wird, weiter aufsteigen, sich Reputation, Vertrauen und Ansehen verdienen. Das führt in dem Bereich in dem Sie sich engagieren z.B. der Touristik allgemein, einem Reiseziel, einer Reiseart oder einer Zielgruppe letztendlich zu Verkäufen. Kunden vertrauen immer weniger der klassischen Werbung.
Kunden vertrauen Empfehlungen von Personen denen sie vertrauen - und diese müssen sie nicht einmal persönlich kennen!.

Laut Ross Mayfield "Power Law of Partizipation" durchlaufen Sie dabei die Stufen auf dem unten angehängten Bild.

Ihr Ziel sollte es sein, in Ihrem Themenbereich in den blauen Bereich der Grafik zu gelangen. Je weiter desto besser - "Lead" ist dabei der Meinungsführer auf den (fast) alle hören!
Wenn sie sich tatsächlich in einem (kleinen) Themenbereich sehr gut auskennen, dann ist genau dort Ihr Platz! Nur weiß das draußen in der Welt noch niemand weil, Sie vermutlich noch auf der Stufe der "Leser" stehen.

Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt - z.B. ein Kommentar zu diesem Artikel sein.

Daher: Seien Sie aktiv!
Holen Sie sich den Platz der Ihnen zusteht!

Walter Zirn

Nachtrag und Fundstück:
Ein interessanter Artikel auf Tblog.at - Tourismusblog:
Todsünden im Social Media Marketing

Meine Meinung: Man kann im social Media Marketing einiges falsch machen - nur nichts zu machen ist garantiert falsch!


Walter Zirn hängte folgende Bilder an(s):
Power-Of-Partizipation.jpg



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Klartext
Geschrieben: Thursday, November 19, 2009 8:58:22 AM
Rang: Touristik Profi
Gruppen: Mitglied

Mitglied seit: 11/19/2009
Beiträge: 5
Wohnort: Berlin
Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt - mein Erster Schritt ist diese Antwort:

Ihr Artikel = Gelaber!
Was wollen sie mir verkaufen Herr Zirn?
Social Media Revolution ist ein Werbefilm für die Bücher von Erik Qualman (http://socialnomics.net)
Erik Qualman = Typisches Verkäufer BlaBlaBla

Und in welchem schlechten Werbebuch haben Sie denn diese Sprüche abgeschrieben:
* Daher: Seien Sie aktiv!
* Holen Sie sich den Platz der Ihnen zusteht!
* Der inzwischen gängige Spruch in meinen Posts (wow Sie sind ein Held!)

Welchen Tipp haben sie dem interessierten Expi nun gegeben?
- Das Socialnomics Buch kaufen?
- Auf Ihren Beitrag antworten?

Faktisch haben Sie gar nichts gesagt nur heiße Luft! Social Media ist ein Faktor, der derzeit von kaum einer Firma genutzt werden kann. Fundierte Strategien gibt es nicht.

Mein Tipp:
Die Reisebüros sollen sich mal zunächst üm ihre Kunden kümmern. Und wenn dann Zeit ist sollten sie nach ihren Seiten im Internnet schauen. Das ist derzeit sicher wichtiger wie Fachebook und Twitter.
Walter Zirn
Geschrieben: Thursday, November 19, 2009 3:26:23 PM

Rang: Forum Administrator
Gruppen: Administration , Mitglied, MSE-iT Mitarbeiter

Mitglied seit: 7/3/2008
Beiträge: 55
Wohnort: Neu-Ulm
Hallo Klartext,

von Ihrer Antwort hatte ich zunächst 2 Eindrücke:
- Sie haben sich vermutlich deutlich mehr mit dieser Thematik "Social Media" usw. befasst, als es das durchschnittliche Reisebüro bis jetzt getan hat.
- Ich habe vermutlich ein paar Punkte nicht so verständlich rüber gebracht wie ich das beabsichtigt hatte.

In diesem Forum dreht es sich zu einem großen Teil um Fragen, Antworten und speziell in obigem Text um Meinung und idealerweise einer Diskussion. Ein Artikel muss daher nicht zwingend eine Lösung bringen – erst recht nicht dieser Artikel. Daher Danke für die Einleitung zur Diskussion.

Meine Meinung nochmals dargelegt:

Ich bin der festen Überzeugung, dass Reisebüros sich zu wenig im Web präsentieren, ihr enormes Fachwissen hauptsächlich im Reisebüro selbst aber kaum extern (egal ob Web oder nicht) präsentieren. Die Möglichkeiten, die das Internet heute schon bietet, werden nicht ansatzweise genutzt - außer der "Standard Homepage" mit ein paar Buchungsmaschinen die zu kaum einer Buchung führen.... .
Es sind damit explizit nicht die "aktiven" Reisebüros genannt. Mit "aktiv" meine ich jegliche Art von Erweiterung der Präsenz im Internet - egal ob Kommentierer, Homepages die immer wieder mit weiteren Infos aufgefüllt werden, Xing aktive Leute, eigene/fremde Blogs Schreiber, usw.. Von Twitter (Der Sinn ist hier sehr umstritten) und Facebook (eher für private Nutzung) will ich gar nicht reden. Kurz: Alle Reisebüros ab Stufe "Kommentieren" (siehe Grafik oben).

Der weitaus größte Teil der Reisebüros ist - wenn überhaupt - als "Leser" einzuordnen.
Für mich kam das Video "Social Media Revolution" daher wie gerufen. Es belegt anhand von Fakten und höchst beeindruckend was sich im Web gerade abspielt. Das Wort "Revolution" trifft zu, denn das Internet hat in den letzten 10 Jahren praktisch alles was Abläufe und Kommunikation angeht verändert. Die Fakten finden sich im Video, die Deutung dieser Fakten und was in 1,2 oder 5 Jahren sein wird: Ich kann es nicht sagen – aber es wird weiter bahnbrechend sein.
Wer hier jetzt nicht mitmischt, jetzt anfängt zu lernen wie diese Mechanismen funktionieren, jetzt aktiv wird - der wird es in ein paar Jahren mit Garantie ungleich schwerer (und damit teurer) haben sich zu etablieren.

Was will ich damit verkaufen?
Ich will hier gar nichts verkaufen, ich habe keinen finanziellen Vorteil davon. Ich wusste nicht mal dass das Video auf einem Buch basiert und von Herrn Erik Qualman geschrieben wurde. Ich fand das Video einfach nur Klasse. In 7 Minuten per Video zu zeigen was "draussen" tatsächlich läuft - super!

Noch ein paar Fakten zum Video:
- Die englische Version haben inzwischen über 1 Mio Leute angeschaut
Link/zur Überprüfung hier: http://www.youtube.com/watch?v=sIFYPQjYhv8
- Die deutsch Version haben erst 10.000 Leute angeschaut.

Was kostet 1 Mio „Views“ in einer Zeitung, was im Fernsehen? Im Web kostet es gar nichts! (Das Video/die Grafik der Print-Anzeige hätte man ja eh zusätzlich bezahlen müssen..). Im Web entscheidet aber die Meinung der Zuschauer was Wert ist verbreitet zu werden und eben nicht wer am meisten dafür bezahlt!

Die schlechten Werbebücher/Sprüche:
- "Seien Sie aktiv" ist nicht abgeschrieben, sondern von mir, ich finde es kurz und treffend formuliert wenn man den Hintergrund und wie es gemeint ist kennt.
- "Holen Sie sich den Platz der Ihnen zusteht" - ist auch von mir. War nicht als „Werbespruch“ gedacht sondern als Aufforderung - genau so wie es da steht:
JEDES Reisebüro hat Mitarbeiter die sich in einem bestimmten Zielgebiet, einem kleinen Ferienort oder einer bestimmten Reiseart sehr gut auskennen. Passt ein Kunde zu diesem Spezialgebiet des Mitarbeiters, wird der Mitarbeiter versuchen den Kunden über sein Fachwissen zur Buchung zu bewegen. Spricht sich dieses Fachwissen herum, kommen Kunden in das Reisebüro die vorher woanders gebucht haben. Wird das Ganze noch breiter, dann buchen Kunden diese Art von Reisen/das Zielgebiet, obwohl sie das vorher nicht in ihre Überlegungen einbezogen hätten. Es wird extern darüber gesprochen, diskutiert, empfohlen und wenn das Angebot gut ist auch gekauft. Ob das nun im Web stattfindet oder offline ist egal – nur: online kann es um ein vielfaches mehr bringen!
Daher bin ich der Meinung, dass die Reisebüros ihr Fachwissen, ihre Erfahrungen, ihr Know-How publizieren müssen. Es führt langfristig und indirekt zu Verkäufen.

Wenn ein Reisebüro das größte Know-How über ein (kleines) Zielgebiet hat, dann hat es sich auch den Platz 1 in den Suchmaschinen verdient. Nur dazu müsste die Suchmaschine erst einmal etwas von dem Reisebüro erfahren..
Ich bleibe daher bei meiner Meinung: Holen Sie sich den Platz der Ihnen zusteht! Und publizieren Sie Ihr Fachwissen! Sie tun das sowieso jeden Tag in Ihrem Reisebüro gegenüber den Kunden.

Welchen Tipp ich an die Expedienten – und Reisebüroinhaber - habe:
Ganz einfach: selbst aktiv werden! Und dazu gehört, dass man sich selbst Gedanken macht.
Der Artikel sollte genau dies anregen. Die "10 Punkte Liste und dann klappt´s" gibt es derzeit nicht. Aber eventuell ist das Buch von Erik Qualmann (ich kenne es nicht!) kein schlechter Ansatz. Immerhin hat er es geschafft sein Video 1 Mio. mal viral zu verbreiten. Aus der Nicht-Empfehlung von User „Klartext“ vermute ich aber, dass es das Papier nicht Wert ist auf dem es gedruckt ist. Rein Anhand dieser negativen Empfehlung von "Klartext" bin ich nicht bereit mir das Buch näher anzuschauen!
(So viel Macht hat eine (negative) Empfehlung eines Fremden im Web! Machen Sie sich auch hierzu Gedanken!)
Konkrete Tipps: Bei konkreten Fragen teile ich Ihnen gerne meine Meinung mit - aber in diesem Bereich bin ich sicher kein Profi!

(Und damit das nicht falsch verstanden wird: Ich beantworte die Fragen hier im Forum kostenlos, will keine Beratung oder ähnliches verkaufen, bin auch nicht verpflichtet etwas zu beantworten und ich mache das nur, wenn mich die Frage irgendwie anspricht - oder sie direkt an mich gerichtet ist, gerne auch als private Nachricht).

Keine Fakten genannt:
Ja, Sie haben Recht. An Fakten habe ich gar nichts ausgesagt. Ich wollte lediglich aufrütteln und die Leser zum Denken anregen - im Video sind Fakten genug.

Meine Meinung zu Ihren Tipps:
Sie werfen hier kurzfristiges Tagesgeschäft und langfristiger Planung/Strategie in einen Topf. Natürlich muss ich einen Kunden der vor mir sitzt zuerst bedienen. Aber Social Media ist eine langfristige Strategie! Zeitraum bis mehr oder weniger etwas "messbar" ist mindestens 6 Monate! Es gibt derzeit keine Regeln und die "großen" Firmen tappen genauso im Dunkeln und sind genauso ahnungslos wie ein "kleines" Reisebüro. Aber genau hier liegt doch der Vorteil der Reisebüros: Alle haben noch gleiche Chancen!

- nur weil keiner Weiß wie´s geht, bedeutet das nicht, dass es keine Lösung gibt! Oder das man etwas nicht anpacken sollte.
- Im Web nicht aktiv zu werden, nichts zu machen - und das habe ich oben schon geschrieben - ist definitiv falsch!
=> Fangen Sie an! Und sei es nur ein Kommentar unter einen Artikel wie "Das finde ich gut" oder "Das finde ich schlecht weil..." (Wenn Sie bei etwas nicht derselben Meinung sind wie der Verfasser, dann ist das absolut OK. Machen Sie es aber wie das Mitglied "Klartext" und begründen sie es! Das ist gut - völlig egal wer "recht" hat. Es können und sollen nicht alle gleicher Meinung sein. Und ganz wichtig: Niemand hat Ihnen, dem Leser, vorzuschreiben was sie denken sollen! Weder ich noch sonst wer. Sie lesen eine/mehrere Meinungen und bilden sich daraus selbst ihre eigene Meinung.

- mit Facebook und Twitter kann man anfangen, ich würde davon aber eher abraten. Für den privaten Teil ist Facebook jedoch genial - sie werden dies aber nicht in den ersten 10 Minuten erkennen. Arbeiten Sie eine Weile mit Facebook und mit ihren echten Freunden und Bekannten.
Aus Sicht der Reisebüros: Facebook ist (noch) zu sehr privat und hier hat noch niemand den Dreh zur Kommerzialisierung herausgefunden. Bei Twitter sehe ich mittelfristig eher Chancen - aber das wäre ein treffliches Streitthema. Es gibt bessere (Business-) Platformen (z.B. Xing, Spezialforen für ihr eigenes Fachgebiet, allgemeine Foren und Communities)

Egal was Sie aktiv machen, irgendwann werden sie immer besser wahrgenommen und damit interessanter. Spätestens dann machen sich die Leute über Sie schlau. Und wo tun sie das? Vermutlich über eine Google-Suche und über Ihre Homepage. Hier sehe ich das so wie das Mitglied Klartext: Sie sollten Ihre eigenen Webseiten in Ordnung bringen um einen guten Eindruck nicht wieder zu verspielen. Sie sollten (OK, schon wieder ein blöder Spruch..) erst Ihr eigenes Haus in Ordnung bringen bevor sie fremde Leute einladen...

Seien Sie aktiv!

Walter Zirn


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Klartext
Geschrieben: Friday, November 20, 2009 10:45:40 AM
Rang: Touristik Profi
Gruppen: Mitglied

Mitglied seit: 11/19/2009
Beiträge: 5
Wohnort: Berlin
Ihr Redeschwall ist nicht zu bremsen, am besten schreiben Sie tatsächlich ein Buch. Dazu suchen Sie sich aber bitte einen guten Lektor denn so zusammenhangslos wie sie das schreiben versteht das sonst kein Mensch.

So nun zu ihrem "Aufrütteln der Touristik":
Das Thema Web 2.0 wird doch seit langem in der Touristik diskutiert. Wer sich dafür interessiert weiss das was sie schreiben schon längst. Die anderen werden es wohl nicht wissen wollen! Ich unterstelle ihnen, dass Sie sich im Bereich des Web 2.0 im Tourismus gar nicht auskennen. Die von ihnen zitierten sogenannten "Experten" sind keine ausgewiesenen Experten in der Touristik. Diese gibt es aber:

unter anderem Frau Schmollgruber
Schmollgruber auf den Schönbrunner Tourismusgespräche 2007
http://www.passionpr.at/schmollgruber-videos.html
Auf dem FVW Kongress 2009 - Forum Travel Technology hat Frau Schmollgruber einen Vortrag gehalten, waren Sie da?
Nicht dass ich Frau Schmollgruber gut finde, das war nur ein Beispiel.

Dieses weisse Rauschen alla sie müssen vom "Reader" zum "Lead" werden können Sie doch vergessen. Der von ihnen viel zitierte "Ross Mayfield" ist CEO von Socialtext Incoporated und gibt auch irgendwelchen Senf von sich der seiner Firma nutzt. Nichts konkretes, viel BlaBla. Ein Wichtigtuer eben. Wenn ich das schon lese "Power Law of Participiation" - das "potenzierende Gesetz der Beteiligung" könnte auch Werbung für einen Hedgefont sein. Sie können auch die Statements von Michael Frenzel wiedergeben, das hätte die selbe Qualität.

Sind sie sich sicher, dass sie verstanden haben was in dem Artikel von Ross Mayfield drinsteht?
"Laut Ross Mayfield"Power Law of Partizipation" durchlaufen Sie dabei die Stufen auf dem unten angehängten Bild. Ihr Ziel sollte es sein, in Ihrem Themenbereich in den blauen Bereich der Grafik zu gelangen. Je weiter desto besser - "Lead" ist dabei der Meinungsführer auf den (fast) alle hören!"

Entschuldigung, genau dass sagt Ross Mayfield und die entsprechende Grafik gerade nicht. In der Grafik sind keine Stufen dargestellt und diese werden auch nicht durchlaufen. Wie man unschwer an der Grafik erkennen kann ist die X Achse mit den Markierungen "low Theshold <-> high Engagement" beschriftet. zu deutsch "niedrige Schwelle, hohe Bindung" hier wird also die Identifikation mit der entsprechenden Tätigkeit gemeint.
Read = niedirige Identifikation
Lead= hohe Identifikation

In dem Artikel ist überhaupt nicht die Rede davon, dass man irgendwie beim "Lesen" beginnt und dann diese Tätigkeiten durchwandert. Ich weiss gar nicht wie sie auf soche einen Nonsens kommen. Ein und die selbe Person kann sich nahezu gleichzeitig als Leser (read) oder als Leiter (lead) betätigen. Hierbei hat er andere Ebenen der Bindung bzw. Identifikation. In dieser Grafik wird auch der Unterschied zwischen kollektiver und kollaborativer Tätigkeit skizziert. Lead hat hierbe nichts mit Meinungsführerschaft zu tun, sondern in der Zusammenarbeit mit der Funktion des (Team) Leiters.
Refactor = Umgestalen ( z.b. Rechtschreibung Artikelaufbau in Wikipedia)
Collaborate = Zusammenarbeiten (z.B. Schreiben von Beiträgen in Wikipedia)
Moderate = Moderieren (z.B. in einem Forum )
Lead = Leiten ( z.B. eine Gruppe in Xing)

Mein Tipp:
Schreiben Sie doch über ihre Erfahrungen und zwar authentisch. Hören sie dieses pseudowissenschaftliche Gefasel und die Wichtigtuerei auf. Dann kommt auch was raus dabei.

Walter Zirn
Geschrieben: Monday, November 23, 2009 1:14:48 PM

Rang: Forum Administrator
Gruppen: Administration , Mitglied, MSE-iT Mitarbeiter

Mitglied seit: 7/3/2008
Beiträge: 55
Wohnort: Neu-Ulm
OK, mit der Mayfield-Grafik hab ich sicherlich einen großen Fehler gemacht.
Es sind keine Stufen die man "durchwandert" (War mir auch klar, ich hab´s aber so nicht geschrieben) und auch Ihre restlichen Argumente sind völlig richtig.
Ein weiter Fehler von mir: Ich habe versucht das Video nicht mit konkreten Beispielen, Tipps oder gar Strategien auszuweiten um möglichst viele für die Möglichkeiten im Web zu begeistern. Auch hier: Glatte 6 - Ziel nicht erreicht.


Einer Ihrer Sätze gab mir richtig zu denken:
"Das Thema Web 2.0 wird doch seit langem in der Touristik diskutiert. Wer sich dafür interessiert weiss das was sie schreiben schon längst.
Die anderen werden es wohl nicht wissen wollen!"

Mein Standpunkt basierend auf Gesprächen mit einigen Reisebüros:
Ein Reisebüro mit einer ungepflegt Webseite von der Stange hat keine Zugriffe, keine Buchungen und (fast) keinen Nutzen für das Reisebüro. Das Reisebüro schließt daraus, dass sich im Web nichts tut und investiert keine Zeit in jegliche Pflege.

Ich bin der Meinung, das nur das Reisebüro mit eigenen Aktivitäten aus diesem Teufelskreis ausbrechen kann.

Ein Beispiel - allerdings will ich hier keine Namen nennen ohne es mit dem Reisebüro abzuklären:
Nennen wir es "Testreisebüro" aus "Teststadt"
- Ein Reisebüro mit einer wie oben beschriebenen Webseite.
- Kein Auffinden in Google mit "Reisebüro Teststadt" - es kommen nur die
üblichen Verzeichnisse, Communities und ein paar Mitbewerber.
- Ein Verzeichnis stand jedoch immer recht weit oben, mit der Adresse des Testreisebüros aber ohne Webseite und weitere Daten.
- Ich habe selbst eine Bewertung für das Reisebüro abgegeben. Keine Fake Bewertung, sondern nur dass ich den Inhaber schon lange kenne, und das er sich in seinem Geschäft auskennt. (All das ist tatsächlich so, wir kennen uns schon über 10 Jahre - auch persönlich und wir haben schon viel über seine Arbeit diskutiert).
- Der Inhaber des Testreisebüros hat sich in dem Verzeichnis zusätzlich selbst, kostenlos registriert, die Webadresse eingetragen und 1 oder 2 Bilder vom Büro hochgeladen. Zeit: keine 5 Minuten...

Ergebnis: Der Inhaber hat mir kürzlich erzählt, dass er über dieses Verzeichnis inzwischen 4 "dicke" Buchungen bekommen hat. Die Kunden hatten ihm mitgeteilt, dass sie ihn über dieses Portal gefunden hatten. Inzwischen ist eine 2. positive Bewertung für das Testreisebüro im Portal..
Mit wenig Aufwand recht viel erreicht!

Zu solchen Versuchen wollte ich die Reisebüros motivieren. Um danach, wenn sich erste kleine Erfolge einstellen, mehr zu machen. Mag sein, dass ich damit absolut nichts bewege - aber 4 Buchungen hat es dem Testreisebüro schon mal gebracht.

Ich ging immer davon aus, das viele einfach nicht wissen, wie viel sich mit Kleinigkeiten bewegen lässt.

Was aber ist, wenn der User Klartext recht hat und "Die anderen werden es wohl nicht wissen wollen!" ?



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Klartext
Geschrieben: Monday, November 23, 2009 7:13:52 PM
Rang: Touristik Profi
Gruppen: Mitglied

Mitglied seit: 11/19/2009
Beiträge: 5
Wohnort: Berlin
Immerhin gut dass sie es so halbwegs einsehen, was sie mit ihren Stufen für einen Quatsch verbreitet haben. Das Ihnen das - wie sie schreiben - "auch klar war" ziehe ich mal stark in Zweifel. Wenn Ihnen das klar gewesen wäre, hätten sie es sicher richtig geschrieben. Oder wollen Sie uns weismachen, dass Sie wieder besseren Wissens etwas völlig falsches schreiben. Ooer wie wir hier sagen: 'Du hast ooch noch keen'n nackt'n Mann 'n Bonbon an't Hemde jeklebt'.

So und nun zu ihrem Beispiel:
Erstens: Immerhin schreiben Sie zumindest das Beispiel einigermassen authentisch. Das ist ja schonmal gut. Aber in der Sache bringt das auch nicht viel. Sie bewerten ein Reisebüro und es erhält darauf vier dicke Buchungen. Super kann der DRV und die FH Worms das Projekt "E-Commerce im Reisevertrieb" jetzt einstellen. Wir melden uns irgenwo an, stellen ein paar Bilder rein und kriegen dicke Buchungen. Die Welt ist Bunt und Schön.

Schauen Sie mal hier nach:
http://www.drv.de/seminare/e-commerce-im-reisevertrieb.html

Da gibt es unter anderem auch das Seminar "Seminar Kostengünstige Vertriebsmöglichkeiten im Web 2.0-Umfeld"
http://www.drv.de/seminare/e-commerce-im-reisevertrieb/seminar-vertriebsmoeglichkeiten.htm

Das sind Experten und keine Hobby Touristiker. Der DRV wirft seine Mitglieder auch mit Infos in der Richtung zu.
Und wen interessiert es? Aber vielleich sollten Sie sich ja als Mentor bewerben. Welchen touristischen Studiengang haben Sie noch mal absolviert?

Das war Klartext!
Thomas Maierhofer
Geschrieben: Monday, November 23, 2009 8:27:06 PM

Rang: Forum Administrator
Gruppen: Administration , Mitglied, MSE-iT Mitarbeiter

Mitglied seit: 7/3/2008
Beiträge: 202
Wohnort: Bad Schussenried
Hallo Klartext,

jetzt ist auch mal wieder gut. Es ist doch durchaus klar geworden auf was dieser Artikelpost rauslaufen soll. Die Reisebüros sollen sich mehr um den Internetvertrieb kümmern. Das es hierfür keine Patentrezepte gibt ist klar. Bislang haben Sie viel geschrieben wie Sie es sich nicht vorstellen, was sind aber nun Ihre Vorschläge?
- Internet ignorieren und auf stationären Vertrieb setzen?
- Homepage braucht man, darüber hinaus aber nichts.
- oder was?

Gruß Thomas
r_schatz
Geschrieben: Tuesday, November 24, 2009 3:53:55 PM

Rang: Touristik Guru
Gruppen: Mitglied

Mitglied seit: 11/9/2008
Beiträge: 13
Wohnort: Gummersbach/Wiehl
Schade,

ich wollte sehen, wie ein Profi wie "Klartext" sich selbst im Netz präsentiert, da hätten wir sicher eine Menge lernen können!

Leider zieht man es vor in der Anonymität zu verbleiben ..... Schade!





Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft hat schon verloren

Merke: Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern immer die Schnellen die Langsamen
Klartext
Geschrieben: Tuesday, November 24, 2009 7:06:55 PM
Rang: Touristik Profi
Gruppen: Mitglied

Mitglied seit: 11/19/2009
Beiträge: 5
Wohnort: Berlin
Hallo Herr Schatz, ich bin kein Profi und hab das auch noch nie behauptet im Gegensatz zu anderen hier. Ich hab nur die NAse voll von Leuten, die angeblich die Weishait mit großen Löffeln gegessen haben und Blödsinn ohne Ende von sich geben. Auf diversen Tagungen, in Foren usw.

Herr Maierhofer, nun zu Ihnen:
Social Media ist im Reisevertrieb derzeit nicht vernünftig zu nutzen. Von diesem ganzen Revulutions BlaBlaBla halte ich nichts, weil die Anwendung fehlt. Vielleicht hat ja Herr Zirn ein Konzept für den Einsatz von Social Media im Reisebüro - und zwar was brauchbares was nicht nur 2-3 Spezialisten umsetzen konnnen sondern Viele.

Ich sehe es derzeit so:
Eine gepflegte Homepage mit einer ordentlichen Vorstellung des Reisebüros und E-Mails an die Stammkunden das ist für viele machbar - wenn sie wollen. Den Rest dieser selbsternannten Internet-Päpste kann man derzeit getrost vergessen.

Das war Klartext!
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